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Infrastrukturförderung nach dem LGVFG und Stadt & Land im Bereich Rad- und Fußverkehr: Land und Bund fördern nachhaltige Infrastruktur in Esslingen mit rund 500.000 Euro (Landkreis Esslingen)
Regierungspräsidentin Susanne Bay: „Die Fahrradstraße ist die Verlängerung der innerstädtischen Fahrradachse in Oberesslingen und bietet zukünftig ein noch attraktiveres Angebot für Radfahrerinnen und Radfahrer“
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Nach erfolgter Mittelzuweisung durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, fördert das Regierungspräsidium Stuttgart zusammen mit Bundesmitteln des Sonderprogramms Stadt und Land die Herstellung einer Rad-und Fußinfrastruktur in Esslingen mit 517.496,88 Euro. Ziel der Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist unter anderem eine getrennte und sichere Führung des Rad- und Fußverkehrs vom motorisierten Individualverkehr.
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte: „Mit der Förderung wird das Radnetz in Esslingen ausgebaut und eine bessere Anbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer umgesetzt. Die Fahrradstraße ist die Verlängerung der innerstädtischen Fahrradachse in Oberesslingen und dient der Erschließung der Stadt Esslingen zwischen dem Neckararm an der Stadtgrenze zu Altbach und der Schorndorfer Straße in Oberesslingen.“
Die bisherige Fahrradstraße in der Hindenburgstraße in Esslingen wird verlängert und somit die bisherige Fahrradachse erweitert. Die Fördersumme von 517.496 Euro setzt sich wie folgt zusammen: Mit einer Förderung von 367.432 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) unterstützt das Land die Maßnahme der Stadt. Der andere Teil der Förderung in Höhe von 150.064 Euro der Zuwendung wird über das neue Sonderprogramm „Stadt und Land“ mit Bundesmitteln finanziert.
Hintergrundinformationen:
Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.
Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar.
Mit dem Sonderprogramm des Bundes „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum. Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen.
Informationen dazu finden Sie beim zuständigen Bundesministerium.