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Land fördert Kreisverkehrsausbau in Backnang mit über 1 Million Euro (Rems-Murr-Kreis)
Regierungspräsidentin Bay: „Für eine sichere Mobilität – mit der Förderung wird Backnangs Verkehrsinfrastruktur gestärkt“
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Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Vollausbau des Kreisverkehrs an der Stuttgarter Straße in Backnang mit über einer Million Euro. Die Maßnahme verbessert die Verkehrssicherheit an einem langjährig belasteten Knotenpunkt. Der Knotenpunkt wird umfassend modernisiert und an aktuelle Standards angepasst.
Das Land Baden-Württemberg fördert den Vollausbau eines Kreisverkehrs in Backnang mit insgesamt 1.093.011 Euro. Mit der Maßnahme wird der zentrale Knotenpunkt der Stuttgarter Straße, Blumenstraße und Weissacher Straße umfassend neugestaltet und an heutige technische Standards angepasst.
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte die Bedeutung des Projekts: „Mit dem Vollausbau des Kreisverkehrs leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag für eine langfristig sichere Verkehrsinfrastruktur an diesem Knotenpunkt. Der Knotenpunkt gehört seit vielen Jahren zu den verkehrlich besonders sensiblen Bereichen der Stadt. Durch den nun geplanten Ausbau wird eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht. Die Investition kommt damit unmittelbar den Menschen zugute, die täglich in Backnang unterwegs sind.“
Der Knotenpunkt war im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt als langjährige Unfallhäufungsstelle ausgewiesen. Bereits 2008 wurde deshalb der provisorische Umbau zum Kreisverkehr auf den vorhandenen Verkehrsflächen umgesetzt. Auch wenn damals kurzfristig keine vollständig richtlinienkonforme Lösung möglich war, zeigte sich der provisorische Kreisverkehr in der Praxis als ausreichend leistungsfähig und trug insbesondere zur Reduzierung der Unfallzahlen bei.
Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung plant die Stadt nun den Vollausbau als kleinen Kreisverkehrsplatz, der die Anforderungen der entsprechenden Regelwerke erfüllt. Neben dem geförderten Ausbau des Kreisverkehrs wird zudem der Friedhofparkplatze umgestaltet sowie die Bushaltestellen neu gestaltet und barrierefrei ausgebaut.
Das Land unterstützt das Bauvorhaben im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) mit einer Zuwendung in Höhe von 1.093.011 Euro.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme betragen etwa 1,8 Millionen Euro. Mit dem Bau soll Anfang 2026 begonnen werden.
Hintergrundinformationen:
Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: rp.baden-wuerttemberg.de/themen/ > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderung kommunaler Straßenbau (LGVFG-KStB).