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Landesgartenschau Ellwangen: Ausstellung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 1. Juli bis 12. Juli 2026 (Ostalbkreis)
Regierungspräsidentin Bay: „Wir geben spannende Einblicke in unsere vielfältige Arbeit – kommen Sie gerne vorbei“
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Das Regierungspräsidium Stuttgart ist ab 1. Juli knapp zwei Wochen mit einer Ausstellung auf dem Gelände der Landesgartenschau Ellwangen vertreten. Dabei gibt es nicht nur Einblicke in die naturnahe Umgestaltung der Jagst, sondern auch in die vielfältigen Aufgaben der Landesbehörde.
Von Mittwoch, 1. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2026, präsentiert sich das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) unter dem Motto „Wir sichern Zukunft. Stadt. Land. Infrastruktur.“ mit einer Ausstellung im Treffpunkt Baden-Württemberg auf dem Gelände der Landesgartenschau Ellwangen.
„Mit unserer Ausstellung möchten wir zeigen, wie vielfältig die Aufgaben des Regierungspräsidiums sind. Die Landesgartenschau Ellwangen und der Treffpunkt Baden-Württemberg bieten dafür eine ideale Plattform“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay, die die RPS-Ausstellung am Mittwoch, 1. Juli 2026, eröffnen wird.
RPS-Mitarbeitende aus allen acht Fachabteilungen und der Stabstelle „Energiewende, Windenergie und Klimaschutz“ werden ihre Arbeit vorstellen und Einblicke in unterschiedliche Themenfelder geben. Dazu gehören unter anderem die Revitalisierung der Jagst durch den Landesbetrieb Gewässer, der Film „Hochkaräter“ über Kulturdenkmale, moderner Straßenbau, Informationen zu Naturschutzgebieten wie dem Ellwanger Schlossweiher, die Städtebauförderung in Ellwangen sowie ein Quiz zur Energiewende. Darüber hinaus erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zur Ernährungsnotfallvorsorge und zum Hochwasserschutz mit Hochwassergefahrenkarten.
Auch das Ökomobil – das rollende Klassenzimmer des RPS – macht Station auf der Landesgartenschau. Ellwanger Schulen präsentieren ein buntes Programm aus den Bereichen Musik, Tanz und Kunst. Zudem stellen junge Lehrkräfte ihre Arbeit vor. Kompetenzstellen des RPS informieren über Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin im Arbeitsschutz. Außerdem werden Einsatzfahrzeuge für Katastrophen- und Verteidigungsfälle sowie Schutzkleidung für Einsatzkräfte ausgestellt.
Das Regierungspräsidium Stuttgart war als Koordinierungs- und Bündelungsbehörde wichtiger Wegbegleiter und Partner der Stadt Ellwangen bei den unterschiedlichen Maßnahmen rund um die Landesgartenschau. „Wir haben die Stadt bei den diversen Genehmigungsverfahren und Fördermaßnahmen unterstützt und eng begleitet. Umso schöner ist es, nun selbst im Treffpunkt Baden-Württemberg vertreten zu sein – mit vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau“, sagte die Regierungspräsidentin.
„Die zahlreichen Aufgaben des Regierungspräsidiums Stuttgart sind vielen Menschen nicht in ihrer ganzen Breite bekannt“, so die Regierungspräsidentin weiter. Ein Beispiel dafür sei die naturnahe Umgestaltung der Jagst im Zuge der Geländegestaltung für die Landesgartenschau. Das Renaturierungsprojekt wurde vom RPS als „Eigentümerin“ des Gewässers erster Ordnung (Träger der Unterhaltungslast) umgesetzt. „Die revitalisierte Jagst ist heute ein prägender Bestandteil des Landesgartenschaugeländes und wertet den gesamten Landschaftsraum deutlich auf“, sagte Bay.
Hintergrundinformationen
Landesgartenschauen und Gartenschauen finden in Baden-Württemberg im jährlichen Wechsel statt. Sie haben sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, von dem einzigartige Impulse für eine umfassende Stadtentwicklung, für die Natur oder für den Tourismus ausgehen. Die Förderung über das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“, mit dem der Bau von dauerhaften Grün- und Freianlagen in einer Höhe bis zu fünf Millionen Euro gefördert wird, löst ein Vielfaches an Begleitinvestitionen und Förderungen aus anderen Programmen aus.
Ellwangen ist 2026 Ausrichter der 31. baden-württembergischen Landesgartenschau. Unter dem Motto „Ellwangen an die Jagst“ wurde der Fluss wieder zu einem wahrnehmbaren Element der Kulturlandschaft. Die Jagst wurde im extensiver gestalteten südwestlichen Teil des Geländes renaturiert und ökologisch aufgewertet. Auch für die Bürgerinnen und Bürger wurde die Jagst so wieder erlebbarer.
Die LGS Ellwangen 2026 GmbH führt im Auftrag des RPS nach den Plänen des Berliner Büros relais Landschaftsarchitekten das Großprojekt aus. Die Firma Brandt-Gerdes-Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH hatte die Gestaltungspläne des Flussumbaus erstellt und führte die Bauleitung in diesem Bereich aus. Umgesetzt wurde die Maßnahme im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die die Ertüchtigung der europäischen Binnengewässer zum Ziel hat. Vom Land wurden die Arbeiten auf dem LGS-Gelände in der Talaue mit rund acht Millionen Euro finanziert.
Ausstellungsprogramm „Das Regierungspräsidium Stuttgart stellt sich vor“