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Wasserwirtschaft

Land stellt der Gemeinde Rudersberg über 1,2 Millionen Euro für den Bau eines neuen Wasserwerks zur Verfügung

Regierungspräsidentin Bay: „Hiermit investieren wir in eine höhere Versorgungssicherheit für die Gemeinde Rudersberg“

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Regierungspräsidentin Susanne Bay und Bürgermeister Raimon Ahrens Rudersberg

Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) fördert mit rund 1.265.100 Euro den Neubau eines Wasserwerks am Standort des Hochbehälters Mittelberg. Baubeginn des ersten Bauabschnittes voraussichtlich noch in 2025. Anschließend sollen auch ortsnahe Wasservorkommen angebunden werden.

Um sich vor den Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere in Form von trockenen Sommern, besser zu schützen, treibt die Gemeinde Rudersberg das Thema Wasserversorgung weiter voran. Noch in diesem Jahr soll im Gemeindegebiet in einem ersten Bauabschnitt mit dem Bau eines neuen Wasserwerks am Standort des Hochbehälters Mittelberg begonnen werden. Anschließend erfolgt der Ausbau des Leitungsnetzes sowie eine Ertüchtigung vorhandener Quellen. Die Gesamtmaßnahme wird vom Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) mit rund 1.265.100 Euro gefördert.

Regierungspräsidentin Bay sagte: „Der Neubau des Wasserwerks und die Anbindung ortsnaher Wasservorkommen ist der erste Schritt zu einer weiter vernetzten, langfristig sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Trinkwasserversorgung. Ich freue mich, dass wir die Gemeinde Rudersberg bei dieser wegweisenden Investition unterstützen können.“ 

Im neuen Wasserwerk findet zukünftig eine mehrstufige Aufbereitung des geförderten Rohwassers statt. Hierdurch sollen Trübungen und mikrobiologische Verunreinigungen, die beispielsweise nach Starkregenereignissen auftreten können, aus dem geförderten Wasser der Brunnen und Quellen entfernt werden.

Neben dem Bau des neuen Wasserwerks ist in einem zweiten Bauabschnitt der Ausbau des vorhandenen Leitungsnetzes vorgesehen, um eine ausreichende Leistungsfähigkeit der Wasserleitungen herzustellen. Um die lokalen Wasservorkommen optimal nutzen zu können, sind zudem die Sanierung einer Quellfassung und der Anschluss weiterer Quellen an die zentrale Wasseraufbereitung geplant. Darüber hinaus sollen zwei weitere Quellen ertüchtigt und mit dezentralen Aufbereitungsanlagen als zusätzliche Trinkwasserquelle für das Versorgungsnetz Rudersberg-Mittelberg genutzt werden. Die Arbeiten des zweiten Abschnitts sollen in der zweiten Jahreshälfte von 2026 beginnen und voraussichtlich bis Ende 2027 abgeschlossen werden.

Hintergrundinformationen: 

Die Wasserversorgung der Gemeinde erfolgt über das gemeindeeigene Wasserversorgungsunternehmen „Gemeindewerke Rudersberg“. Durch dieses werden rund 11.600 Einwohner in insgesamt zwölf Teil-/Orten mit Trinkwasser versorgt. Dieses Trinkwasser stammt zu etwa 38 Prozent aus Wasser verschiedener lokaler Brunnen und Quellen. Die übrigen 67 Prozent, die zur Deckung des Bedarfs benötigt werden, werden über den Zweckverband Wasserversorgung Berglen-Wieslauf von der Landeswasserversorgung zur Verfügung gestellt.

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