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Land und Bund fördern den Neubau des Kocher-Jagst-Radwegs in Ellwangen (Ostalbkreis)
Regierungspräsidentin Bay: „Die Förderung leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung Ellwangens“
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Land und Bund unterstützen die Stadt Ellwangen beim Neubau des Kocher-Jagst-Radwegs in der neu geschaffenen Parkanlage mit einer Förderung von 1,9 Millionen Euro. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sowie des Bundesprogramms „Stadt und Land“.
Unter dem Motto „Ellwangen an die Jagst“ plant die Stadt Ellwangen die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Jahr 2026. Ein zentrales Element der neugeschaffenen Parkanlage ist der stark frequentierte Kocher-Jagst-Radweg. Er soll als überregionaler Radweg des Radnetzes Baden-Württemberg optimiert werden. Der vier Meter breite Asphaltweg der neuen Jagstpromenade ist ein Abschnitt des Kocher-Jagst-Radwegs. Er wird mit wegbegleitenden Bänken, Fahrradbügeln, Abfallbehältern und Straßenlaternen ausgestattet. So gelangen Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer am renaturierten Jagstverlauf entlang und über die Jagst durch das Landesgartenschaugelände. Auf ihrem Weg erhalten sie unterschiedliche Eindrücke von der Auenlandschaft.
„Mit der Förderung des Kocher-Jagst-Radwegs in Ellwangen setzen Land und Bund ein deutliches Zeichen für klimafreundliche Mobilität und eine attraktive Radverkehrsinfrastruktur. Der neue Abschnitt leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung und fügt sich passend in das Gelände der kommenden Landesgartenschau ein“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Bauvorhaben im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) und des Bundesprogrammes „Stadt und Land“ mit einer Zuwendung in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 2,05 Millionen Euro.
Hintergrundinformationen:
Die Förderung in Höhe von 1.907.091 Euro setzt sich wie folgt zusammen: Mit einer Förderung von 615.714 Euro aus dem LGVFG unterstützt das Land die Maßnahme der Stadt. Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Ziel ist es, Lücken im bestehenden Radwegenetz zu schließen, die Infrastruktur sicherer zu machen und ein durchgängiges Netz für den Radverkehr aufzubauen.
Der andere Teil der Förderung in Höhe von 1.291.377 Euro der Zuwendung wird über das Bundesprogramm „Stadt und Land“ mit Bundesmitteln finanziert. Dieses Förderprogramm zielt darauf ab, den Anteil des Radverkehrs auch in ländlichen Regionen zu erhöhen. Es unterstützt gezielt Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur, die die Attraktivität, Sicherheit und Flächendeckung verbessern – mit besonderem Fokus auf separate und gut ausgebaute Radwege.
Informationen zum LGVFG sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: rp.baden-wuerttemberg.de/themen/ > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderung kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (LGVFG-RuF).