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Radverkehr

Land und Bund unterstützen den Neubau eines Geh- und Radweges an der K 3320 mit über 2 Millionen Euro (Ostalbkreis)

Regierungspräsidentin Bay: „Mit dieser Förderung unterstützen wir aktiv die klimafreundliche und sichere Mobilität“

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Radfahrer befahren einen Übergang von der Straße auf einen kombinierten Rad- und Fußweg

Das Land und der Bund unterstützen den Ostalbkreis beim Neubau einer Radwegverbindung zwischen Hüttlingen und Rainau-Buch mit einer Förderung von über 2 Millionen Euro. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sowie des Bundesprogramms „Stadt und Land“.

Das Landratsamt Ostalbkreis plant zwischen Hüttlingen und Rainau-Buch den Bau eines Geh- und Radweges entlang der K 3320. Damit schließt sich eine Lücke im Radwegenetz des Landkreises. Aktuell verläuft hier ein Gehweg direkt an der Fahrbahn, der lediglich eine Breite von 1,50 Meter aufweist. In den letzten Jahren hat der Fuß- und Radverkehr in Hüttlingen und Rainau stark zugenommen, somit auch der Bedarf an einer sicheren Verbindung mit ausreichend Breite und Sicherheitsabstand.

Das Land unterstützt das Bauvorhaben an der K 3320 im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) und des Bundesprogrammes „Stadt und Land“. Für den ersten Teilabschnitt erhält der Landkreis nun eine Förderung in Höhe von 2.049.827 Euro. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro.

„Radfahren ist eine umweltfreundliche und gesunde Mobilitätsform, die im Alltag immer wichtiger wird. Der Neubau des Geh- und Radweges entlang der K 3320 stärkt gezielt das Radwegenetz im Ostalbkreis und verbessert die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. Das unterstützen wir gerne“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei Bauabschnitte: Während der Bau des neuen Geh- und Radweges von Hüttlingen in Richtung Goldshöfe im nächsten Jahr starten soll, ist der Bau des Teilabschnittes zwischen Goldshöfe und Rainau-Buch für das Jahr 2028 vorgesehen. Zwischenzeitlich wird im Rahmen der Baumaßnahme zur Beseitigung des Bahnübergangs Goldshöfe eine zusätzliche Radverkehrsanbindung realisiert. So entsteht eine durchgehende, sichere Führung für den nichtmotorisierten Verkehr.

Neben zwei weiteren Bahnübergängen wird der Bahnübergang Goldshöfe aus Gründen der Verkehrssicherheit geschlossen und durch eine gemeinsame Straßenüberführung mit Straßenanbindung ersetzt. Das hatte das Regierungspräsidium Stuttgart am 19. Juni 2018 in einer Medienmitteilung bekannt gegeben.

Hintergrundinformationen:

Die Förderung in Höhe von 2.049.827 Euro setzt sich wie folgt zusammen: Mit einer Förderung von 372.695 Euro aus dem LGVFG unterstützt das Land die Maßnahme des Landkreises. Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Ziel ist es, Lücken im bestehenden Radwegenetz zu schließen, die Infrastruktur sicherer zu machen und ein durchgängiges Netz für den Radverkehr aufzubauen.

Der andere Teil der Förderung in Höhe von 1.677.131 Euro der Zuwendung wird über das Bundesprogramm „Stadt und Land“ mit Bundesmitteln finanziert. Dieses Förderprogramm zielt darauf ab, den Anteil des Radverkehrs auch in ländlichen Regionen zu erhöhen. Es unterstützt gezielt Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur, die die Attraktivität, Sicherheit und Flächendeckung verbessern – mit besonderem Fokus auf separate und gut ausgebaute Radwege.

Informationen zum LGVFG sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: rp.baden-wuerttemberg.de/themen/ > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderung kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (LGVFG-RuF).

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