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Radverkehr

2,1 Millionen Euro für den Neubau der Rad- und Fußwegbrücke über die Jagst in Widdern (Landkreis Heilbronn)

Regierungspräsidentin Bay: „Der Neubau verbessert eine wichtige Verbindung im Radverkehrsnetz der Stadt Widdern“

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Geh- und Radwegbrücke mit Menschen auf Fahrrädern und Fußgängern

Land und Bund unterstützen die Stadt Widdern beim Neubau der Rad- und Fußwegbrücke über die Jagst mit einer Förderung von 2,1 Millionen Euro. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“.

Die Brücke über die Jagst verbindet das Stadtzentrum von Widdern mit dem südlichen Stadtteil sowie den Anlagen der Wilhelm-Frey-Halle. Sie erschließt die wichtige Rad- und Fußgängerinfrastruktur in Widdern und verbindet den Jagsttalradweg mit dem Grünkernradweg ins Kessachtal. Brückenprüfungen ergaben, dass das Bauwerk sanierungsbedürftig ist. Da eine Instandsetzung nicht wirtschaftlich wäre, wird die Brücke durch einen Neubau ersetzt. Der Bau soll voraussichtlich im Februar 2026 starten und bis März 2027 abgeschlossen sein.

„Die Brücke stellt eine wichtige Verbindung im städtischen Verkehrsnetz dar. Mit der Förderung wollen wir die klimafreundliche Mobilität der Stadt Widdern stärken“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Bauvorhaben im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) und des Bundesprogramms „Stadt und Land“ mit einer Zuwendung von 2,1 Millionen Euro. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro.

Hintergrundinformationen:

Die Förderung in Höhe von 2.158.000 Euro setzt sich wie folgt zusammen: Mit einer Förderung von 392.000 Euro aus dem LGVFG unterstützt das Land die Maßnahme der Stadt. Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Ziel ist es, Lücken im bestehenden Radwegenetz zu schließen, die Infrastruktur sicherer zu machen und ein durchgängiges Netz für den Radverkehr aufzubauen.

Der andere Teil der Förderung in Höhe von 1.766.000 Euro der Zuwendung wird über das Bundesprogramm „Stadt und Land“ mit Bundesmitteln finanziert. Dieses Förderprogramm zielt darauf ab, den Anteil des Radverkehrs auch in ländlichen Regionen zu erhöhen. Es unterstützt gezielt Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur, die die Attraktivität, Sicherheit und Flächendeckung verbessern – mit besonderem Fokus auf separate und gut ausgebaute Radwege.

Informationen zum LGVFG sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: Förderung kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (LGVFG-RuF).

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