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Land unterstützt den Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur an der K 1864 (Rems-Murr-Kreis)
Regierungspräsidentin Bay: „Mit dieser Förderung leisten wir einen Beitrag zur sicheren und klimafreundlichen Mobilität.“
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Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis plant den Ausbau des Radwegs zwischen Beutelsbach und Aichelberg, um die Strecke sicherer und komfortabler zu gestalten. Das Land unterstützt das Projekt im Rahmen eines Förderprogramms mit über 770.000 Euro. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen.
Der Rems-Murr-Kreis möchte im Rahmen seines Radverkehrskonzeptes eine wichtige Alltagsroute zwischen den Gemeinden Aichelberg im Landkreis Esslingen und der Gemeinde Beutelsbach im Rems-Murr-Kreis komfortabler und verkehrssicherer gestalten. Das Land unterstützt dieses Bauvorhaben an der K 1864 zwischen Beutelsbach und Aichelberg im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) mit 774.076,68 Euro. „Mit der Förderung dieser Baumaßnahme leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, attraktiven und klimafreundlichen Mobilität“, sagte Regierungspräsidentin Susanne Bay. Es wird angestrebt, die Bauarbeiten im Jahr 2025 zu beginnen. Der für den Ausbau und die Sanierung vorgesehene Abschnitt des Geh- und Radwegs hat eine Länge von 1,3 Kilometern. Der Fahrbahnbelag ist in diesem Bereich aufgrund von Erdbewegungen und der fehlenden Stützkonstruktion am Hang an vielen Stellen aufgebrochen. Die durchschnittliche Wegbreite beträgt nur rund 1,30 Meter und unterschreitet damit die vorgegebene Regelbreite wesentlich. Insbesondere weil es sich um eine Steigungsstrecke handelt, kommt es bei Begegnungsverkehr und Überholvorgängen regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Im Zuge des Ausbaus soll deshalb die durchgehende Regelbreite von 2,50 Meter hergestellt werden, mit der gefahr- und problemlose Begegnungen und Überholvorgänge möglich sind. Zusätzlich wird im Rahmen der Arbeiten die schadhafte Deckschicht entfernt und die darunterliegende Schottertragschicht neu aufgebaut. Infolge der Verbreiterung des Geh- und Radweges in Richtung der Kreisstraße ist es notwendig, auch die vorhandenen Schutzplanken auf den aktuellen technischen Standard umzurüsten.
Hintergrundinformationen:
Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit sollen klimafreundliche Mobilitätsformen gestärkt werden.
Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar.