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Radverkehr

Fast eine Million Euro für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur zwischen Renningen und Rutesheim (Landkreis Böblingen)

Regierungspräsidentin Bay: „Der Ausbau macht einen wichtigen Geh- und Radweg deutlich sicherer und attraktiver“

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Zwei Radfahrer fahren einen Radweg herab und treffen an der Fußgängerampel auf zwei Fußgänger. er Kreuzung
Radfahrer und Fußgänger treffen sich an der Kreuzung
Radfahrer und Fußgänger treffen sich an der Kreuzung

Das Landratsamt Böblingen plant den Ausbau des Geh- und Radwegs zwischen Renningen und Rutesheim um die Strecke sicherer und komfortabler zu gestalten. Das Land unterstützt das Projekt mit einer Förderung von rund 986.500 Euro. 

Der Landkreis Böblingen möchte im Rahmen seiner 2025 fortgeschriebenen Radverkehrskonzeption den gemeinsamen Geh- und Radweg entlang der K 1060 zwischen Renningen und Rutesheim ausbauen. Die bestehende Strecke ist eine Hauptverbindung 1. Ordnung. Sie weist in weiten Teilen jedoch nur eine Breite von maximal zwei Metern auf und unterschreitet damit die vorgegebene Regelbreite. Auf einem Abschnitt von rund 2,8 Kilometern Länge soll der Weg nun auf drei Meter Breite ausgebaut und saniert werden. Im größtenteils außerörtlichen Abschnitt wird ein Sicherheitstrennstreifen zur K 1060 mit 1,75 Metern vorgesehen. In zwei Teilbereichen muss die Bestandsbreite aufgrund der örtlichen Gegebenheiten beibehalten werden. Dies umfasst einen Abschnitt entlang einer vorhandenen Baumallee sowie die Überführung über die A 8. Zudem sollen zukünftig drei Querungshilfen das sichere und komfortablere Queren der Kreisstraße ermöglichen.

Regierungspräsidentin Susanne Bay sagte anlässlich dieser Förderung: „Mit dem Ausbau des Geh- und Radwegs zwischen Renningen und Rutesheim wird eine wichtige Verbindung im Landkreis Böblingen deutlich sicherer und attraktiver. Die Landesförderung von rund einer Million Euro ist daher gut investiert: Sie stärkt den Rad- und Fußverkehr und leistet zugleich einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität vor Ort.“

Durch die Verbreiterung des Weges und die Einrichtung der Querungshilfen wird eine sichere und attraktive Alternative zum Kfz-Verkehr ermöglicht. Insbesondere durch die steigende Anzahl an Pedelec-Nutzerinnen und -Nutzern und den damit verbundenen Geschwindigkeitsunterschieden, bietet der Streckenausbau mehr Sicherheit bei Begegnungen und Überholvorgängen. 

Die Baukosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Das Land unterstützt den Landkreis Böblingen hierbei mit rund 986.500 Euro und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, attraktiven und klimafreundlichen Mobilität. 

Das Förderprogramm Rad- und Fußverkehr nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Es soll den Kommunen und Landkreisen dabei helfen, das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.

Der Landkreis Böblingen strebt neben der Landesförderung eine komplementäre Förderung durch die Kommunalrichtlinie des Bundes an. Nach Abschluss der Bundesfördermittelakquise sowie dem noch ausstehenden Bau- und Vergabebeschluss im Kreistag ist der Beginn der Baumaßnahme für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Hintergrundinformationen: 

Das Förderprogramm Rad- und Fußverkehr nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Es soll den Kommunen und Landkreisen dabei helfen, das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.

Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: www.rp.baden-wuerttemberg.de > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderprogramm Rad- und Fußverkehr

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