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Radverkehr

K 1066: Bund und Land fördern Ausbau der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Dagersheim (Landkreis Böblingen)

Regierungspräsidentin Bay: „Mit dieser Förderung wird in die nachhaltige Mobilität in unserem Land investiert“

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Zwei Fahrradfahrer fahren auf einem rot gekennzeichneten Radweg. man sieht sie von hinten
Zwei Fahrradfahrer auf dem Radweg
Zwei Fahrradfahrer auf dem Radweg

Der Bund und das Land Baden-Württemberg unterstützen den Landkreis Böblingen beim Ausbau der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Dagersheim mit rund 962.000 Euro. Der Bund beteiligt sich mit etwa 412.000 Euro, das Land investiert 550.000 Euro in das Projekt. 

Der Ausbau beziehungsweise die Verlegung der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Dagersheim verläuft parallel zur Kreisstraße K 1066 und ist als wichtige Verbindungsstrecke (Hauptverbindung zweiter Ordnung) in der Radverkehrskonzeption des Landkreises Böblingen eingestuft. Sie stellt eine alltagstaugliche direkte Verbindung zwischen Aidlingen und Dagersheim (Böblingen) beziehungsweise Darmsheim (Sindelfingen) her und ist damit sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für Schülerinnen und Schüler relevant.

Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte: „Durch den Bau dieses Abschnitts wird ein weiterer Baustein für eine lückenlose und sichere Radinfrastruktur im Regierungsbezirk Stuttgart gelegt. Ich freue mich, dass wir den Ausbau unterstützen können, denn damit investieren wir auch in eine klimafreundliche Mobilität.“ 

Mit einer Förderung von rund 550.000 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) unterstützt das Land die Maßnahme des Landkreises Böblingen. Der andere Teil der Förderung in Höhe von 412.000 Euro wird über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes finanziert.

Durch die bislang beträchtliche Steigung von bis zu 17 Prozent auf der Bestandsstrecke ist die aktuelle Radwegeführung nur von einer kleinen Zielgruppe Radfahrender nutzbar. Für viele Radfahrerinnen und Radfahrer stellt die Steigung ein unüberwindbares Hindernis dar. Auch die bergab möglichen hohen Geschwindigkeiten stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Dies soll sich nun ändern. Im Rahmen der Baumaßnahme soll der steile Streckenabschnitt zurückgebaut und rekultiviert werden. Dafür wird auf einem knapp 400 Meter langen Abschnitt ein straßenbegleitender Radweg mit drei Metern Breite sowie den dafür notwendigen Hangsicherungsmaßnahmen angelegt. Dieser neue Abschnitt weist analog zur Kreisstraße eine Steigung von bis zu 7 Prozent auf. Das stellt gegenüber der Bestandsstrecke eine deutliche Verbesserung dar.

Die Baumaßnahme soll noch dieses Jahr vergeben werden und voraussichtlich Ende 2026 baulich abgeschlossen sein. 

Förderung von Bund und Land

Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen. 

Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: www.rp.baden-wuerttemberg.de > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderprogramm Rad- und Fußverkehr 

Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum. Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen.

Informationen dazu finden Sie beim zuständigen Bundesministerium: www.bmdv.bund.de 

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