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Referat 45Regionales Mobilitätsmanagement

Unsere Kernaufgaben

Wir befassen uns in vier Sachgebieten mit Themen der Nachhaltigen Mobilität und beraten und unterstützen Kommunen bei der Umsetzung eigener klimafreundlicher Mobilitätslösungen.

Unsere Aufgaben im Detail

Hauptaufgabe ist die Leitung und die Koordination der Mobilitätspakte Heilbronn-Neckarsulm und Aalen-Heidenheim, mit dem Ziel, in den hoch belasteten Wirtschaftsräumen verkehrliche Verbesserungen herbeizuführen.

Wir haben die Ziele der Verkehrswende im Fokus und bringen kreative Lösungen beim Klimaschutz im Verkehr voran. Wir engagieren uns bei der Beratung und Unterstützung der Kommunen bei den Themen Klimamobilitätspläne und Aktionspläne für Mobilität, Klima- und Lärmschutz und agieren als Schnittstelle zwischen Kommunen und Ministerium. 

Um die Straßen zu entlasten, müssen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr attraktiver gestaltet werden. Hierzu fördert das Land Baden-Württemberg den ÖPNV-Bereich, wie z. B. den Neu-, Aus- und Umbau von Verkehrswegen und zugehöriger Infrastruktur (keine Fahrzeugförderung), insbesondere der Straßenbahnen, Eisenbahnen, urbanen Seilbahnen und der integrierten Schnellbussysteme oder Spurbusse, soweit sie dem öffentlichen Personennahverkehr dienen. Es werden Zentrale Omnibusbahnhöfe und Betriebshöfe für Fahrzeuge, aber auch Ladeinfrastruktur, welche für den ÖPNV zur Verfügung stehen, gefördert. Darüber hinaus können auch der Umbau und die Nachrüstung bestehender verkehrswichtiger Anlagen und Einrichtungen des ÖPNV (z. B. Haltestellen) zur Herstellung der vollständigen Barrierefreiheit gefördert werden. Auch Mobilstationen, also Einrichtungen, die verschiedene nachhaltige Mobilitätsformen vernetzen sind förderfähig, sofern sie sich in unmittelbarer Nähe zu verkehrswichtigen Anlagen des SPNV befinden und das Ein-, Aus- und Umsteigen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln verbessern. Hierzu zählen z. B. verknüpfende Bushaltestellen, P+R-Anlagen, Fahrradparkhäuser, Stellplätze für Car-Sharing-Fahrzeuge, Taxistellplätze. Durch die Förderung von z. B. E-Ticketing und Echtzeit-Fahrgastinformationssystemen im ÖPNV treiben wir die Digitalisierung voran.

Zudem fördern wir Zufußgehen als die ursprünglichste und umweltfreundlichste Form der Fortbewegung. Diese Aufgabe übernimmt unser Fußverkehrsbeauftragte mit dem Ziel, den Fußverkehrsanteil zu steigern und die Kommunen bei dieser Herausforderung zu unterstützen. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung von 500 lebendigen und beruhigten Ortsmitten, die wir fördern und die Kommunen beim Konzept und der Planung unterstützen.

Qualifizierte Fachkonzepte liefern die Grundlage, um die zahlreichen Fördermöglichkeiten für kommunale Verkehrsinfrastruktur des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) besser nutzen zu können. Qualifizierte Fachkonzepte steigern die Effizienz des Mitteleinsatzes und verbessern die Wirkung und Qualität von Maßnahmen. Wir fördern die Erstellung von qualifizierten Fachkonzepten und unterstützen somit die Kommunen, die sich mit der Gestaltung von nachhaltiger Mobilität und der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr beschäftigen.

Neben den komplexen Förderaufgaben ist eine weitere Aufgabe des Sachgebiets das Verkehrsmanagement. Durch ein qualitatives Verkehrsmanagement lässt sich ein ordnungsgemäßer und reibungsloser Verkehrsablauf gewährleisten sowie die Straßenkapazität und die Verkehrssicherheit erhöhen. Zum Verkehrsmanagement gehört zum einen der Bereich der Verkehrstechnik mit den zugehörigen verkehrstechnischen Anlagen (z. B. Lichtsignalanlagen, Verkehrsbeeinflussungsanlagen) und zum anderen die Straßenausstattung (z. B. Passive Schutzeinrichtungen, Markierungen, StVO-Beschilderung, Wegweisung) im Zuge von Bundes- und Landesstraßen.

Das Sachgebiet befasst sich mit den Themen Radverkehr, Technischer Umweltschutz sowie Ladeinfrastruktur und Photovoltaik an Bundes- und Landesstraßen.

Im Bereich des Technischen Umweltschutzes begleiten wir Maßnahmen zum Lärm- und Immissionsschutz und beraten zu schalltechnischen Fragestellungen. Zudem unterstützen wir die Umsetzung von Lärmsanierungsmaßnahmen.

Wir koordinieren die Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur im Regierungsbezirk Stuttgart. Zu unseren Aufgaben gehören die Betreuung des RadNETZ BW, die Unterstützung von Kommunen sowie die Begleitung und Förderung von Radschnellwegprojekten.

Darüber hinaus koordinieren wir Vorhaben zur Ladeinfrastruktur und Photovoltaik an Bundes- und Landesstraßen. Hierzu zählen insbesondere das Flächenmanagement, die fachliche Abstimmung sowie die Bearbeitung von Stellungnahmen.

Wir unterstützen bei der Finanzierung von Maßnahmen, die zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, der Luftsituation und des Lärmschutzes im Sinne einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität dringend erforderlich sind. Förderanträge können Stadt- und Landkreise sowie Städte und Gemeinden stellen. Hierzu fördern wir Projekte des kommunalen Straßenbaus sowie des Rad- und Fußverkehrs nach den Maßgaben des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). Neben dem LGVFG gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten beispielsweise für qualifizierte Fachkonzepte oder die attraktiven Fördermöglichkeiten für Radwege nach dem Bundesprogramm „Stadt und Land“.

Informationen, Unterlagen und Links

ÖPNV-Förderung

Förderprogramm ÖPNV vom VM
Förderung ÖPNV Regierungspräsidien

Erschließung offener Mobilitätsdaten

MOBIDATA BW
NVBW
Förderbereich Mobilität – Verkehr – Straßen

Förderung Rad- und Fußverkehr

Weitere Förderprogramme und Informationen

Förderung qualifizierter Fachkonzepte
Informationen zur Förderung nach LGVFG

Kontakt

Bild zeigt Referatsleiterin Yvonne Zweschper

Kontakt

Referatsleitung

Yvonne Zweschper
Ltd. Baudirektorin
0711 904-14500
E-Mail senden

Stellvertretung

Maik Schulz
Baudirektor
0711 904-14511
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