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B 27: Ersatzneubau der Brücke an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd (Landkreis Ludwigsburg)
Verkehrsfreigabe ab 6. und 13. März 2026
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Im Dezember 2025 konnte das Regierungspräsidium Stuttgart den Brückenbau auf der B 27 an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd abschließen. Seitdem läuft der Verkehr wieder zweispurig in beide Richtungen. Letzte Restarbeiten dauern voraussichtlich noch bis zum 13. März 2026 an. Anschließend wird der Verkehr wieder komplett freigegeben.
Seit August 2024 hat das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) auf dem Streckenabschnitt der B 27 zwischen Stuttgart und Ludwigsburg das bestehende Brückenbauwerk ersetzt. Das Bauwerk überführt die B 27 an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd über die Hohenzollernstraße. Im Dezember 2025 war der Ersatzneubau fertig. Seitdem fließt der Verkehr wieder zweispurig in beide Richtungen.
Zusätzlich wurde entlang der Hohenzollernstraße der straßenbegleitende Geh- und Radweg saniert und bereichsweise verbreitert. Die Fertigstellung erfolgte Mitte Februar 2026. Aktuell finden Restarbeiten im Bereich der Böschungen statt. Hierbei handelt es sich um Erdbauarbeiten zur Entwässerung und zum Rückbau der Baustelleneinrichtung. Daher sind die Abfahrten von der B 27 in Richtung Ludwigsburg West noch gesperrt. Aus Richtung Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Stuttgart wird die Abfahrt Ludwigsburg West voraussichtlich im Laufe des 6. März 2026 freigegeben. Aus Richtung Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Ludwigsburg erfolgt die Verkehrsfreigabe für die Abfahrt Ludwigsburg West im Laufe des 13. März 2026.
Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie Anliegerinnen und Anliegern für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung).
Hintergrundinformationen:
Die Baumaßnahme ist ein Pilotprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr für die Anwendung von Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) in der Bauausführung.
BIM beschreibt eine Arbeitsmethode für die softwarebasierte vernetzte Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Bauwerken. Die vorliegende Baustelle wird komplett digital abgebildet, verwaltet und abgewickelt. Dabei werden von der Ausführungsplanung des Bauwerks über die Logistikplanung der Baustelle sowie die Dokumentation und Abrechnung der Bauleistung bis hin zur Erstellung des „Wie-gebaut-Modells“ alle Prozesse digital in einem zentralen 3D-Modell geführt und abgewickelt.
Die Baustellendokumentation erfolgt mittels einer vollautonomen Drohne, die die Baustelle mindestens einmal pro Woche selbstständig abfliegt und ein 3D-Modell des Status Quo erstellt. Damit ist diese Baustelle eine von drei in Baden-Württemberg, bei denen eine vollautonome Drohne zum Einsatz kommt.