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Bund und Land fördern den Ausbau der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Deufringen (Landkreis Böblingen)
Regierungspräsidentin Bay: „Mit der Förderung wird eine nachhaltige und sichere Radverbindung geschaffen“
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Der Bund und das Land Baden-Württemberg unterstützen den Landkreis Böblingen beim Ausbau der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Deufringen mit rund 670.000 Euro. Der Bund beteiligt sich mit rund 287.000 Euro, das Land investiert rund 383.000 Euro in das Projekt.
Der Ausbau der Radwegverbindung zwischen Aidlingen und Deufringen verläuft parallel zur Kreisstraße K 1066 und ist als wichtige Verbindungsstrecke (Hauptverbindung zweiter Ordnung) in der Radverkehrskonzeption des Landkreises Böblingen eingestuft. Der rund 700 Meter lange gemeinsame Geh- und Radweg wird auf 2,5 Meter beziehungsweise abschnittsweise auf 3 Meter verbreitert.
Regierungspräsidentin Susanne Bay erklärte: „Mit der Umsetzung der Maßnahme wird eine sichere, attraktive und alltagstaugliche Radverbindung zwischen Aidlingen und Deufringen hergestellt, von der auch insbesondere der Schülerradverkehr profitiert. Die Maßnahme leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer möglichst flächendeckenden Radinfrastruktur.“
Die Baumaßnahme hat bereits begonnen und soll voraussichtlich im Sommer 2025 fertiggestellt werden.
Förderung von Bund und Land
Die Fördersumme von 670.884,50 Euro setzt sich wie folgt zusammen:
Mit einer Förderung von 383.362,57 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) unterstützt das Land die Maßnahme des Landkreises Böblingen. Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.
Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: www.rp.baden-wuerttemberg.de > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderprogramm Rad- und Fußverkehr
Der andere Teil der Förderung in Höhe von 287.521,93 Euro wird über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes finanziert. Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum. Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen.
Informationen dazu finden Sie beim zuständigen Bundesministerium: www.bmdv.bund.de