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Radverkehr

784.000 Euro für sicheren Kocher-Jagst Radweg zwischen Haagen und Enslingen (Landkreis Schwäbisch Hall)

Regierungspräsidentin Bay: „Die Maßnahme schafft eine sichere, eigenständige Radverbindung abseits des Kfz-Verkehrs“

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Radfahrer auf einem rot gekennzeichneten Radweg, im Hintergrund ein Auto
Radfahrer auf dem Radweg, im Hintergrund ein Auto
Radfahrer auf dem Radweg, im Hintergrund ein Auto

Der Kocher-Jagst Radweg verläuft auf über 300 Kilometern entlang der Flüsse Kocher und Jagst. Um die Verkehrssicherheit zu steigern, wird die Gemeinde Untermünkheim die 1,7 Kilometer lange Teilstrecke zwischen Haagen und Enslingen verlegen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Maßnahme mit insgesamt 784.000 Euro. 

Die Gemeinde Untermünkheim erhält zur Verlegung des Kocher-Jagst Radwegs Fördermittel in Höhe von 784.000 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). 

Bislang verläuft der Radweg in diesem Abschnitt entlang der Nordseite des Kochers. Hier führt der Weg teilweise auf öffentlichen Straßen durch das Gewerbegebiet Haagen. Um das Gefahrenpotenzial mit anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu senken, wird der Radweg auf die Südseite des Kochers verlegt. Dort soll die Strecke in Zukunft über eigenständige Radwege führen. Der Bau startet voraussichtlich im Herbst 2026 und soll zum Jahresende 2027 fertiggestellt sein.

Regierungspräsidentin Susanne Bay sagte: „Die Verlegung des Kocher-Jagst Radwegs schafft eine sichere, eigenständige Radverbindung abseits des Kfz-Verkehrs. Davon profitiert sowohl der Radverkehr als auch der Verkehr in den Gewerbegebieten. Diese Maßnahme unterstützen wir gerne.“

Mit einer Förderung von 142.500 Euro aus dem LGVFG unterstützt das Land die Maßnahme der Gemeinde Untermünkheim. Der andere Teil der Förderung in Höhe von 641.500 Euro wird über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes finanziert.

Förderung von Bund und Land

Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Ziel ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Kommunen durch den Bau und Ausbau des kommunalen Straßennetzes.

Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: https://rp.baden-wuerttemberg.de > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderung kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (LGVFG-RuF). 

Mit dem Sonderprogramm des Bundes „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum. Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen.

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