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Archäologische Denkmalpflege

Archäologische Untersuchungen auf dem Kleinen Heuberg bei Geislingen (Zollernalbkreis)

Denkmalfachliche Stellungnahme für geplantes Absetzgelände der Bundeswehr

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Person gräbt ein archäologisches Artefakt aus der Erde

Auf dem Kleinen Heuberg bei Geislingen untersucht das Landesamt für Denkmalpflege ab dem 2. November archäologische Fundstellen, insbesondere aus der Römerzeit. Die Sondierungen sollen den Erhaltungszustand der Bodendenkmale klären und eine fundierte denkmalfachliche Stellungnahme zum geplanten Absetzgelände der Bundeswehr ermöglichen.

Seit rund einhundert Jahren sind auf der Hochfläche des Kleinen Heubergs südwestlich von Geislingen zahlreiche, vor allem römerzeitliche Fundstellen bekannt. 

Der Forschungsstand und damit die historische Einordnung der hier im Boden ruhenden Zeugnisse soll verbessert werden. Daher sind weiterführende Untersuchungen geplant. Ab Montag, 2. November 2026, wird das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) daher vor Ort archäologische Sondagen im Gelände durchführen. Die Arbeiten werden rund zwei Wochen andauern. 

Mit Hilfe kleinräumiger Schürfungen soll vor allem der Erhaltungszustand der Bodenzeugnisse ermittelt werden. An mehreren Stellen wird hierzu maschinell der Oberboden entfernt, um einen Blick auf die darunter liegenden archäologischen Funde zu erhalten. 

Nachdem die Ergebnisse durch das Team des LAD in Wort und Bild dokumentiert sind, werden die Untersuchungsflächen anschließend wieder zugedeckt, so dass das Areal weiterhin für die landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung steht. 

Die Untersuchungen dienen dabei auch zur Klärung der Frage, ob beziehungsweise inwieweit Ackerbau oder Erosion die archäologischen Zeugnisse beeinträchtigt haben. 

Die Ergebnisse werden anschließend dazu dienen, die archäologischen Befunde auf dem Kleinen Heuberg besser einschätzen zu können. Diese fließen in die denkmalfachliche Stellungnahme des LAD für das auf dem Gelände der ehemaligen Domäne Waldhof geplante Absetzgelände der Bundeswehr ein.

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