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B 14: Neubau Nellmersbach–Backnang/West (Rems-Murr-Kreis)
Arbeiten auf der B 14 im Bauabschnitt 2.7 verlaufen planmäßig
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Die Einhubarbeiten des Brückenträgers auf der B 14 zwischen der Anschlussstelle Backnang/West und dem Gewerbegebiet Lerchenäcker konnten früher als geplant abgeschlossen werden. Die Fahrbahn ist für den Verkehr wieder freigegeben.
Das Regierungspräsidium Stuttgart errichtet im Rahmen des Neubaus der B 14 zwischen dem der Anschlussstelle (AS) Backnang/West (Krähenbachkreuzung) und dem Bauende nördlich der AS Backnang/West im Bauabschnitt 2.7 den Ersatzneubau der Brücke zum Schützenhaus.
Um die neue Brücke montieren zu können, wurden die Hilfsstützen in der vergangenen Woche planmäßig aufgebaut. Die Anlieferung des neuen Brückenträgers aus Stahl erfolgte in der Nacht von Donnerstag, 29. Oktober, auf Freitag, 30. Oktober 2026 mit einem Schwertransporter. Kurz nach Mitternacht erreichte der Schwertransporter die Baustelle. Die Vorbereitungen für den Einhub des neuen Brückenträgers starteten um 6 Uhr. Gegen 8 Uhr begann der eigentliche Einhub mit einem mobilen Schwerlastkran. Innerhalb einer Stunde wurde der 94 Tonnen schwere Brückenträger millimetergenau in die endgültige Lage gehoben. Die Endmontage des rund 36 Meter langen Brückenträges an den beiden Widerlagern wurde, früher als geplant, am Sonntagmittag abgeschlossen und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.
Bereits im vergangenen Monat wurde die erste von drei geplanten Lärmschutzwänden im Bauabschnitt installiert und fertiggestellt. Aktuell laufen die Vorarbeiten für die zweite und dritte Lärmschutzwand. Für die zweite Lärmschutzwand zwischen dem Murrtalviadukt und der Anschlussstelle Backnang/West, entlang der Richtungsfahrbahn Schwäbisch Hall wird ein bis zu 10 Meter hoher Lärmschutzwall geschüttet. Sobald der Lärmschutzwall seine Endhöhe erreicht hat, wird die bis zu 4 Meter hohe Lärmschutzwand auf dem Wall installiert.
Das benötigte Erdmaterial wird seit der vergangenen Woche zusätzlich aus dem Bauabschnitt 2.1, zwischen Waldrems und der Spritnase, gefördert. Der Oberboden wurde im ersten Abschnitt abgezogen und im Seitenbereich gelagert. Sukzessive wird in den kommenden Wochen das benötigte Erdmaterial ausgehoben und in die Auftragsbereiche gefahren. Diese Erdentnahme bildet zugleich den Voraushub der späteren Trasse der B 14 ab. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit wird somit ein kostenintensives Entsorgen der anfallenden Erdmassen reduziert.
Der Bund investiert in den Bauabschnitt 2.7 insgesamt rund 36 Millionen Euro.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen.