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Forschungsgrabung im keltischen Oppidum von Altenburg-Rheinau (Gemeinde Jestetten, Landkreis Waldshut)
Öffentliche Führung am 24. September 2026 bietet Einblicke in laufende Grabung
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Seit Anfang August 2026 führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wieder eine archäologische Forschungsgrabung bei Altenburg durch. Am 24. September 2026 gewährt das Grabungsteam des LAD Interessierten jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr Einblicke in die laufenden Grabungen.
Auch in diesem Jahr führt das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart eine archäologische Forschungsgrabung bei Altenburg durch. Am Donnerstag, 24. September 2026, um 14 Uhr und um 16 Uhr bietet das Grabungsteam des LAD unter Leitung von Dr. Günther Wieland und Andreas Nickel Einblicke in die archäologischen Arbeiten. Bei der Besichtigung der laufenden Grabungen erfahren Interessierte Wissenswertes über die Grabungsfunde und ihre Bedeutung. Die Grabung befindet sich hinter dem Keltenwall "Schanz" bei Jestetten-Altenburg unmittelbar hinter der ehemaligen Gemeindekiesgrube. Vor Ort bestehen keine Parkmöglichkeiten. Interessierte sollten die Parkmöglichkeiten im Ortsbereich von Altenburg nutzen. Von dort ist die Grabung fußläufig erreichbar. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Das spätkeltische Oppidum Altenburg-Rheinau gehörte im ersten Jahrhundert vor Christus zu den bedeutendsten spätkeltischen Großsiedlungen nördlich der Alpen. Die Funde aus den Grabungen geben einen Einblick in das alltägliche Leben der Kelten. Zudem zeigen sie die Bedeutung der Siedlung als Zentrum für spezialisiertes Handwerk und den Handel mit dem Mittelmeerraum.
Bild: Archäologische Ausgrabung bei Altenburg. Blick auf eine verfüllte spätkeltische Vorratsgrube während der Ausgrabung. Foto: LAD/Andreas Nickel