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Gewässer

Gewässerökologische Maßnahmen an der Jagst (Landkreis Schwäbisch Hall)

Arbeiten zwischen Diembot und Mistlau

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Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Stuttgart setzt von Mitte bis Ende Juli 2026 gewässerökologische Maßnahmen an der Jagst um. Die Arbeiten zwischen Diembot und Mistlau sollen den Lebensraum für Fische und andere Wasserlebewesen verbessern.

Von Montag, 20. Juli, bis voraussichtlich Freitag, 31. Juli 2026, setzt der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) Maßnahmen zur Förderung der Gewässerökologie an der Jagst um. Dabei werden Ufer abgeflacht, Totholz eingebracht, Inseln geschaffen und Kiesbänke aufgeschüttet. Die Arbeiten finden tagsüber zwischen Diembot und Mistlau außerhalb der Ortschaften statt.

Hintergrundinformationen

Die Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, den ökologischen und chemischen Zustand von Gewässern zu optimieren, um intakte Lebensräume für Fische und andere Wasserlebewesen zu fördern. Mit der Landesstudie Gewässerökologie hat das Land Baden-Württemberg ein Verfahren zur zielgerichteten Planung von Maßnahmen entwickelt, die zur Verbesserung der Gewässerstruktur beitragen. Die Studie bildet die Grundlage für die Revitalisierung der Fließgewässer in Baden-Württemberg. Dafür sollen die Fließgewässer naturnaher gestaltet werden, vor allem in ihrer Struktur. 

Die Jagst gehört zu den Gewässern erster Ordnung. Verantwortlich für die Unterhaltung von Gewässern erster Ordnung ist das Land Baden-Württemberg. Für die Maßnahme stellt das Land Baden-Württemberg rund 30.000 Euro bereit.

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