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Hochwasserschutz

Hochwasserschutz in Neckartenzlingen ausgebaut

Ab 4. August 2025 folgen weitere Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Bereich der Ermsstraße

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Bild zeigt Absperrung vor einem hochwasserführenden Fluss

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gemeinsam mit der Gemeinde und den Hochwasserschutz entlang des Neckars, des Kraftwerkkanals und des Höllenbachs in Neckartenzlingen verbessert. Ab dem 4. August 2025 wird noch der Hochwasserschutz an der Erms im Bereich der Ermsstraße verbessert.

Im Mai 2023 wurde mit der Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang des Neckars begonnen. Ziel der vom Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) und der Gemeinde Neckartenzlingen gemeinsam durchgeführten Bauarbeiten ist es, hier einen hundertjährlichen Hochwasserschutz umzusetzen. Dieser soll auch den künftig zu erwartenden Klimaveränderungen gerecht werden. Klimaforscher und Hydrologen gehen davon aus, dass in dieser Region durch Klimaveränderungen künftig bei großen Hochwasserereignissen mit einem Mehrabfluss von 15 Prozent zu rechnen ist.

In einem ersten Schritt wurde zunächst die Hochwasserschutzmauer auf der rechten Neckarseite im Gebiet in der Steige erhöht. Daran anschließend wurden die Hochwasserschutzmauer entlang der Stuttgarter Straße und der Hochwasserschutzdamm im Mündungsbereich des Höllenbachs aufgestockt. In einem weiteren Schritt wurden die Schutzeinrichtungen im Mündungsbereich der Erms und entlang der Neckarstraße ertüchtigt.

Seit Anfang 2024 wurde an der Verbesserung der Hochwasserschutzeinrichtungen auf der linken Neckarseite oberhalb der Neckarbrücke und entlang des Kraftwerkskanals gearbeitet. Die dort vorhandenen Hochwasserschutzmauern mussten erhöht werden. Der Untergrund wurde teilweise mit Spundwänden abgedichtet und neue Hochwasserschutzmauern errichtet. Die noch laufenden Arbeiten in diesem Abschnitt entlang des Neckars und des Kraftwerkskanals werden in wenigen Tagen abgeschlossen werden. Danach wird sich der Hochwasserschutz für die Anwohner deutlich verbessern.

Ab Montag, 4. August 2025, werden noch kleinere Baumaßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Erms folgen. Dort wurde vor ungefähr zwei Jahren ein Schuppen auf der rechten Uferseite abgebrochen und beseitigt. Die Betonfundamente an dieser Engstelle werden jetzt vollständig beseitigt und eine Uferböschung angelegt. An der linken Flussseite der Erms müssen an verschieden Stellen Flussvertiefungen zur Stabilisierung der Ufermauern beseitigt werden. Diese Arbeiten werden insgesamt ungefähr sechs Wochen dauern.

Die Gesamtkosten für die oben genannten Maßnahmen werden sich auf rund 5,5 Millionen Euro belaufen. Die Gemeinde trägt rund ein Drittel der Kosten, den Rest trägt das Land.

Hintergrundinformationen:

Informationen zum Hochwasserschutz finden Sie auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg unter https://rp.baden-wuerttemberg.de > Umwelt > Wasser > Hochwasserschutz.

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