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L 1160: Böschungssicherung bei Weiler in den Bergen (Ostalbkreis)
Halbseitige Sperrung der L 1160 ab dem 18. August und Vollsperrung ab dem 21. August 2026
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Das Regierungspräsidium Stuttgart führt vom 18. August bis voraussichtlich zum 12. September 2026 eine Böschungssicherung zwischen Weiler in den Bergen und der Abzweigung der K 3278 nach Hornberg durch. Während der Vollsperrung wird eine Umleitung eingerichtet.
Von Dienstag, 18. August, bis Donnerstag, 20. August 2026, führt das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) Vorarbeiten zur Böschungssicherung an der L 1160 durch. Im Bereich des Baufeldes wird die Straße ab dem 18. August, spätnachmittags, halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Die Hauptarbeiten finden von Freitag, 21. August, bis Samstag, 12. September 2026, statt. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite der L 1160 ist eine Vollsperrung erforderlich.
Auf einer Teilstrecke von rund 50 Metern haben sich Setzungen im talseitigen Fahrstreifen der Fahrbahn gebildet. Zur Beseitigung wird die Fahrbahn bis in eine Tiefe von 1,80 Meter abgegraben. Der ausgebaute Boden wird stabilisiert und anschließend wieder eingebaut. Anschließend werden der Straßenoberbau mit Fahrbahnmarkierung hergestellt und die Schutzplanken erneuert. Zusätzlich wird eine Schadstelle im Bereich des Furtlepasses beseitigt.
Die Umleitung während der Vollsperrung verläuft von Böhmenkirch kommend über Weißenstein, Lauterstein weiter über die B 466 – L 1159 – Wißgoldingen – Rechberg – Straßdorf – Schwäbisch Gmünd – Rektor-Klaus-Straße – Lorcher Straße – B 29 – L 1161 – K 3279 – zurück auf die L 1160. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die L 1160 von Weißenstein bis zur Abzweigung nach Hornberg ist von der Vollsperrung nicht betroffen. Während der Bernharduswallfahrt am Donnerstag, 20. August 2026, kann der Parkplatz am Bernhardus sowohl aus Weiler wie auch aus Richtung Degenfeld noch angefahren werden. An diesem Tag fahren auch Linienbusse zur Wallfahrt.
Während der Vollsperrung des Furtlepasses ab Freitag, 21. August 2026, ist ein eingeschränkter Linienverkehr zwischen Weiler und Degenfeld eingerichtet. Nutzer des ÖPNVs werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen zu beachten oder Infos über www.stadtbus-gmuend.de einzuholen.
Das Land investiert mit der Maßnahme rund 230.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
Zusätzliche Sperrung der Ortsdurchfahrt Weiler in den Bergen
Im Zuge der geplanten Vollsperrung des Furtlepasses wird die Stadt Schwäbisch Gmünd zudem die Ortsdurchfahrt Weiler sperren. Ab Montag, 31. August 2026, erfolgen die Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Baugebiets „In den Hutwiesen“. Während der Sperrung des Furtlepasses wird der verbleibende örtliche Verkehr innerhalb von Weiler über die Wohngebiete umgeleitet. Dadurch bleiben Weiler und Herdtlinsweiler aus Richtung Bettringen erreichbar. Auch diese Erschließungsarbeiten sollen bis zum Ferienende abgeschlossen sein, sodass ab Montag, 14. September 2026, sowohl der Furtlepass wie auch die Ortsdurchfahrt Weiler wieder frei sind. In diesem Zuge wird auch der Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt verlängert und ein Fußgängerüberweg zum neuen Dorfgemeinschaftshaus und zur Feuerwehr installiert.
Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Stadt Schwäbisch Gmünd bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen.