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Straßenbau

L 1212 Hepsisauer Steige: Hangsicherungsarbeiten und Fahrbahnsanierung beginnen (Landkreis Esslingen)

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Bild zeigt Hangsicherung mit Sechseckgeflecht und Bohrankern

Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am 5. Oktober 2026 mit der Sanierung der L 1212 Hepsisauer Steige. Die Maßnahme umfasst Hangsicherungen sowie eine Fahrbahnsanierung. Während der Bauzeit bleiben die bereits bestehende Vollsperrung und die Umleitung bestehen.

Am Montag, 5. Oktober 2026, beginnt die vom Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) beauftragte Baufirma mit der Sanierung der L 1212 Hepsisauer Steige. Die Sanierung umfasst Hangsicherungsarbeiten sowie eine Fahrbahnsanierung. Das Bauende ist Ende März 2027 geplant.

An der L 1212 Hepsisauer Steige ist es in der vergangenen Zeit wiederholt zu Hangbewegungen gekommen. Untersuchungen des Baugrunds und Nachrechnungen der Straßenböschung haben ergeben, dass die betroffenen Bereiche baulich gesichert werden müssen. Mit der Maßnahme stabilisiert das RPS die Strecke dauerhaft und verbessert zugleich die Verkehrssicherheit.

Die Arbeiten zur Hangsicherung finden zwischen dem Abzweig Michaelshof bei Hepsisau und dem Abzweig nach Ochsenwang statt. Zusätzlich wird die Fahrbahn der L 1212 zwischen dem Abzweig Michaelshof und dem Knotenpunkt L 1212/K 1250 bei Torfgrube auf rund 3,3 Kilometern erneuert. 

Hangsicherungen und Fahrbahnsanierung aus einer Hand

Zur Sicherung der Böschung werden an mehreren Schadstellen sogenannte Erdbeton-Scheiben angebracht. Zusätzlich wird in einem weiteren Bereich ein Sicherungsnetz an der hangseitigen Böschung eingebaut.

Im Anschluss an die Sicherungsarbeiten wird die Fahrbahn zwischen dem Abzweig Michaelshof und Randeck saniert. Bereits in den Herbstferien wird zudem die Fahrbahn zwischen Randeck und dem Knotenpunkt L 1212/K 1250 bei der Torfgrube saniert.

Mit der gebündelten Umsetzung von Hangsicherung und Straßensanierung nutzt das RPS die Maßnahme, um die Strecke nicht nur kurzfristig zu sichern, sondern zugleich den baulichen Zustand der Fahrbahn nachhaltig zu verbessern. 

Verkehrsführung: Bestehende Vollsperrung und Umleitung bleiben bestehen

Während der Bauzeit bleibt die bereits bestehende Vollsperrung der L 1212 zwischen Michaelshof und Abzweig Ochsenwang bestehen. Neu ist, dass die Vollsperrung im Baustellenbereich künftig auch für Radfahrende gilt. Ebenso bleibt die bereits eingerichtete Umleitung während der gesamten Bauzeit bestehen. Im Norden über die K 1252 zwischen Bissingen und Weilheim an der Teck und im Süden über die K 1430 zwischen Ziegelhof und Schopfloch. Die Erreichbarkeit von Randeck und des Michaelshofs ist während der gesamten Bauzeit durchgehend gewährleistet.

Die Kosten der Maßnahme betragen voraussichtlich 2,5 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg abrufen.

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