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Land fördert den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen in Stuttgart mit 4,8 Millionen Euro (Stadtkreis Stuttgart)
Regierungspräsidentin Bay: „Mit dieser Förderung unterstützen wir soziale Integration im öffentlichen Nahverkehr“
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Das Land fördert den barrierefreien Umbau von 109 Bushaltestellen in Stuttgart mit rund 4,8 Millionen Euro. Die Stadt investiert insgesamt knapp acht Millionen Euro, um den öffentlichen Nahverkehr moderner, inklusiver und nachhaltiger zu gestalten. Bis Ende 2027 sollen die Haltestellen barrierefrei umgebaut werden.
Das Land unterstützt die Stadt Stuttgart beim barrierefreien Umbau ihrer Bushaltestellen mit einer Fördersumme von 4,8 Millionen Euro nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV).
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte: „Ein zukunftsfähiger ÖPNV ist nicht nur ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Mobilität, sondern auch Motor für soziale Inklusion und ökologische Verantwortung in unseren Städten und Gemeinden. Mit dieser Förderung schaffen wir die Voraussetzungen für mehr Selbstständigkeit, mehr Teilhabe und eine moderne, nachhaltige Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr.“
Die Förderung im Rahmen des LGVFG soll eine nachhaltige, zuverlässige und barrierefreie Verkehrsinfrastruktur schaffen. Durch die Förderung im Bereich des ÖPNV wird gleichzeitig die soziale Inklusion gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit geleistet, indem der Ausbau einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität gezielt unterstützt wird.
Die Landeshauptstadt Stuttgart investiert knapp 8 Millionen Euro in den barrierefreien Umbau von 109 Bushaltestellen im Stadtgebiet aufgeteilt auf drei Zuwendungsbescheide mit einer Förderung von insgesamt 4,8 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
Als Folge der Novellierung der Verwaltungsvorschrift zum LGVFG im Jahr 2025 erhöhen sich die Pauschalen für zuwendungsfähige Investitionskosten, was der Landeshauptstadt eine höhere Fördersumme einbringt.
Die Förderung der Bushaltestellen wird sukzessive jährlich in Paketen beantragt und umgesetzt. Beim Umbau der Bushaltestellen wird versucht, auf weitere anstehende Baumaßnahmen Rücksicht zu nehmen, um Synergien zu nutzen und Einschränkungen zu reduzieren. Durch die Beantragung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen konnte die Stadt Stuttgart bereits 2022 mit der Umsetzung des ersten Pakets beginnen. Bis Ende 2027 sollen alle drei Pakete abgeschlossen und die geförderten Bushaltestellen barrierefrei umgebaut sein. Die Bushaltestellen entsprechen dann dem aktuellen Stand der Technik im Bereich der Barrierefreiheit.
Hintergrundinformationen
Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll die Attraktivität von umweltverträglichen Verkehrsmitteln erhöht und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vorangetrieben werden.
Weitere Informationen zum Thema Förderung nach dem LGVFG finden Sie auch auf der Internetseite des Verkehrsministeriums unter LGVFG: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de).