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Straßenbau

Land fördert Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur im Umfeld des Flugfeldklinikums in Böblingen mit 800.000 Euro

Regierungspräsidentin Bay: „Sichere und barrierefreie Wege sind ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Mobilität“

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Geh- und Radwegbrücke mit Menschen auf Fahrrädern und Fußgängern

Die Stadt Böblingen plant den Ausbau eines Gehwegs sowie eines Zweirichtungsradwegs im Umfeld des Flugfeldklinikums. Der Abschnitt befindet sich in der Calwer Straße zwischen der Flugfeld-Allee und der Johann-Schütte Straße. Das Land unterstützt das Projekt mit einer Förderung von rund 800.000 Euro. 

Nach dem Umbau des Knotenpunkts Calwer Straße nimmt sich die Stadt Böblingen nun den östlich angrenzenden zweiten Bauabschnitt vor. Zwischen der Flugfeld-Allee und der Johann-Schütte Straße wird der Straßen- und Seitenraum auf rund 600 Metern neu geordnet. Eine Busspur soll eingerichtet, Haltestellen barrierefrei hergestellt und die Fuß- und Radwegeführung auf der Nordseite ausgebaut werden. Hierbei wird der Gehweg auf vier Meter und der separat davon verlaufende Zweirichtungsradweg auf drei Meter ausgebaut. Auch Baumneupflanzungen und Baumerhaltungsmaßnahmen sind vorgesehen.

Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte: „Sichere und attraktive Wege für den Fuß- und Radverkehr sind ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Mobilität. Mit dieser Förderung unterstützen wir die barrierefreie und verkehrssichere Umgestaltung der Verkehrsinfrastruktur im Umfeld des neuen Flugfeldklinikums und helfen dabei, die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern.“

Der Umbau des Streckenabschnitts ist durch den Neubau des Kreiskrankenhauses bedingt, das nördlich der Calwer Straße errichtet wird. Kostenträger für die Umfeldmaßnahmen ist der Landkreis. Die Planung und bauliche Umsetzung werden von der Stadt Böblingen übernommen.

Bei der verkehrlichen Anbindung des Klinikums wird die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern sowie von mobilitätseingeschränkten Personen berücksichtigt. Daher werden die Querungsstellen des Fuß- und Radverkehrs an den Krankenhauszufahrten sowie die Querung der Johann-Schütte-Straße mit Ampeln versehen und zusätzlich barrierefrei umgesetzt. Die Gesamtmaßnahme befindet sich seit März 2026 im Bau und soll voraussichtlich Mitte 2027 fertiggestellt werden.

Die Baukosten der Fuß- und Radinfrastruktur belaufen sich auf rund 1,13 Millionen Euro. Das Land unterstützt die Maßnahme mit rund 800.000 Euro und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, attraktiven und barrierefreien Mobilität. 

Das Förderprogramm Rad- und Fußverkehr (RuF) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Es soll den Kommunen und Landkreisen dabei helfen, das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.

Neben der LGVFG-RuF Förderung wird für die ÖPNV-Bestandteile des Streckenabschnitts eine Förderung über das Förderprogramm LGVFG-ÖPNV beantragt. Für Baumpflanzungen sowie deren Entwicklungspflege und Bewässerung wurde darüber hinaus ein KfW Förderantrag aus Mitteln des Klima- und Transformationsfonds beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) beantragt und bewilligt.

Hintergrundinformationen

Das Förderprogramm Rad- und Fußverkehr nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Es soll den Kommunen und Landkreisen dabei helfen, das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung).

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