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Radverkehr

Land und Bund fördern Ausbau der Hauptradroute R7 in Sindelfingen (Landkreis Böblingen)

Regierungspräsidentin Bay: „Investitionen in eine komfortable Radinfrastruktur sind Investitionen in die Lebensqualität“

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Radweg mit drei Radfahrern

Der erste Bauabschnitt der Hauptradroute R7 „Maichinger Bogen“ ist fertiggestellt. Die Maßnahme ist Teil des Sindelfinger Radverkehrskonzepts und wird von Bund und Land mit insgesamt rund einer Million Euro gefördert. Damit stärkt die Stadt den Radverkehr und macht ihre Infrastruktur sicherer und attraktiver.

Die Stadt Sindelfingen hat den Ausbau des ersten Bauabschnitts der Hauptradroute R7 „Maichinger Bogen“ abgeschlossen. Bund und Land fördern den Ausbau mit insgesamt rund einer Million Euro.

Die Stadt Sindelfingen legte im Mai 2020 mit dem Beschluss seines Radverkehrskonzeptes einen wichtigen Grundstein für die künftige Ertüchtigung seiner Radverkehrsinfrastruktur. Kern des Konzeptes ist der Aufbau eines Netzes aus insgesamt zehn Hauptradouten mit einer Gesamtstreckenlänge von rund 45 Kilometern. Auf diesen Routen soll der Radverkehr nach dem aktuellen Stand der Technik gebündelt werden.

Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte: „Die neue Hauptradroute stärkt die Anbindung der Teilorte an die Sindelfinger Kernstadt weiter und macht das Radfahren im Alltag attraktiver. Investitionen in eine sichere und komfortable Radinfrastruktur sind Investitionen in die Lebensqualität vor Ort. Deshalb unterstützen wir die Stadt Sindelfingen bei diesem wichtigen Vorhaben gerne mit Fördermitteln.“

Der Ausbau des ersten Bauabschnitts der Hauptradoute R7 „Maichinger Bogen“, der Streckenabschnitte mit insgesamt rund 2,3 Kilometern Länge umfasst, begann im Frühjahr 2025 und wurde im September 2025 abgeschlossen. Die Hauptradoute R7 soll dabei die Kernstadt mit dem Teilort Maichingen verbinden, wo sie zukünftig auf die Hauptradrouten R5 „Hinterweil Route“ und R8 „Nord-West-Tangente“ treffen wird. Der Ausbau umfasst vor allem die Verbreiterung bestehender Wegeanlagen, die Markierung der bestehender Radverkehrsführungen sowie die neue Einrichtung einer Fahrradstraße im Verlauf der Lindenstraße. 

Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes wird der Radverkehr als wichtiger Bestandteil einer zukunftsfähigen Mobilität in Sindelfingen gestärkt. Der Ausbau der Hauptradrouten verbessert das städtische Radinfrastrukturangebot und macht dieses für alle Nutzerinnen und Nutzer sicherer und attraktiver. 

Mit einer Förderung von fast 590.000 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) unterstützt das Land die Maßnahme der Stadt Sindelfingen. Der andere Teil der Förderung in Höhe von etwa 413.000 Euro wird über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes finanziert.

Förderung von Bund und Land

Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen. 

Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: https://rp.baden-wuerttemberg.de/ > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderprogramm Rad- und Fußverkehr 

Mit dem Sonderprogramm des Bundes „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum. Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen.

Informationen dazu finden Sie beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr: www.bmdv.bund.de

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