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Schule

Regierungspräsidentin Susanne Bay besucht die Glemstalschule

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Regierungspräsidentin Susanne Bay besuchte die neuen Räumlichkeiten der Glemstalschule

Mit dem Besuch der Regierungspräsidentin Susanne Bay schloss sich ein Kreis: Bereits im Frühjahr 2022 hatte eine Delegation des Gemeindeverwaltungsverbands Schwieberdingen-Hemmingen Susanne Bay im Regierungspräsidium besucht. Damals steckte die Sanierung und Erweiterung noch in der Planungsphase. Es standen vor allem die artenschutzrechtlichen Herausforderungen im Mittelpunkt. Nun konnte sie sich auf Einladung der Schulträgergemeinden Schwieberdingen und Hemmingen vor Ort davon überzeugen, wie aus den damaligen Planungen eine moderne Schule entstanden ist.

Vor einer Woche wurde die Regierungspräsidentin von den Bürgermeistern des Gemeindeverwaltungsverbands, Stefan Benker und Thomas Schäfer, sowie Schulleiterin Silke Benner empfangen. Gemeinsam blickten sie auf ein Projekt zurück, das in den vergangenen Jahren große bauliche und organisatorische Herausforderungen mit sich brachte. Während der Planungsphase war im Bestandsgebäude ein Quartier von Zwergfledermäusen entdeckt worden. Die notwendige Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart als Oberer Naturschutzbehörde machte deutlich, dass sich Naturschutz und kommunale Bauvorhaben erfolgreich miteinander verbinden lassen. Die gemeinsam er-arbeitete Lösung ermöglichte sowohl den Schutz der Tiere als auch die dringend erforderliche Modernisierung der Schule.

Bürgermeister Thomas Schäfer erinnerte in seiner Begrüßung an die lange Planungs- und Bauphase des Projekts und dankte dem Land Baden-Württemberg für die finanzielle Unterstützung. Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung der Glemstalschule investiert. Etwa die Hälfte davon wurde über Fördermittel finanziert. Von den verbleibenden Kosten übernahm Schwieberdingen rund 60 Prozent, Hemmingen etwa 40 Prozent. Regierungspräsidentin Bay würdigte insbesondere die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gerade bei komplexen Fragestellungen, wie dem Artenschutz, zeige sich, wie wichtig der persönliche Austausch sei. Gleichzeitig hob sie die gute Zusammenarbeit innerhalb des Gemeindeverwaltungsverbands sowie die Einbindung regionaler Handwerksbetriebe hervor.

„Ich freue mich sehr, heute das Ergebnis eines Projekts zu sehen, das wir bereits in einer frühen Planungsphase gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Die Glemstalschule ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich gute Bildungsbedingungen und der Schutz unserer Natur miteinander vereinbaren lassen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Weg mit großem Engagement gemeinsam gegangen sind“, so Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Beim anschließenden Rundgang wurde deutlich, wie vielseitig die neue Glemstalschule aufgestellt ist. Schulleiterin Silke Benner hatte bewusst auch Lehrkräfte sowie die drei Schülervertreter zum Rundgang eingeladen. „Sie sind es schließlich, die das Gebäude jeden Tag mit Leben füllen“, betonte sie. So konnten die Besucherinnen und Besucher die Schule aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen und direkt mit denjenigen ins Gespräch kommen, die hier täglich lernen und arbeiten.

Der Rundgang führte unter anderem durch die Fachräume für Naturwissenschaften, den ‚Maker-Space‘ und den Technikraum und vermittelte Einblicke in zeitgemäßen Unterricht. Im Maker-Space entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Produkte – von Einkaufschips und Jutebeuteln bis hin zu Schultrikots. Im Technikunterricht entstehen Projekte aus Holz, Metall und Kunststoff, ebenso wie digitale Anwendungen. Beeindruckt zeigte sich auch die Vertreterin des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg, Sabine Conrad: „Da macht es doch Freude, in so einem Gebäude zu unterrichten.“

Auch die Aufenthaltsbereiche stießen auf großes Interesse. Die Vertreter der Schülerschaft berichteten, dass insbesondere die Ruhe- und Lernräume intensiv für konzentriertes Arbeiten, Gruppenprojekte oder als Rückzugsort genutzt werden. Schulleiterin Benner informierte zudem, dass für das kommende Schuljahr bereits 114 Anmeldungen vorliegen. Bei der Planung sei ihr außerdem wichtig gewesen, attraktive Arbeits- und Aufenthaltsbereiche für die Lehrkräfte zu schaffen.

Beim Übergang in den sanierten Altbau fiel der Regierungspräsidentin besonders das gelungene Zusammenspiel von Bestand und Neubau auf. Auch das Farbleitsystem, das insbesondere jüngeren Schülerinnen und Schülern sowie Eltern die Orientierung erleichtert, trägt zum stimmigen Gesamtkonzept bei. 
Beim abschließenden Austausch bei Kaffee und Kuchen bot sich Gelegenheit zu weiteren Gesprächen. Schulleiterin Benner fasste die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zusammen: „Der Bau war ein Win-win für alle.“

Quelle: Gemeinde Schwieberdingen

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