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Moderne Autobahn trifft historische Römerstraße
Archäologinnen und Archäologen untersuchen römische Straße im Vorfeld des neuen A8-Albaufstiegs
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Susanne Barthel, fodilus GmbHDie historische Alblimes-Straße wird von der zukünftigen Trasse der A8 bei Drackenstein im 90-Grad-Winkel gequert. Zu sehen sind die aktuellen Freilegungsarbeiten der römischen Straße im Juni 2026, Blick nach Ost Die historische Alblimes-Straße wird von der zukünftigen Trasse der A8 bei Drackenstein im 90-Grad-Winkel gequert. Zu sehen sind die aktuellen Freilegungsarbeiten der römischen Straße im Juni 2026, Blick nach Ost 3/8 -
Dr. René Wollenweber, LADFür den Bau der Alblimes-Straße verwendete man den anstehenden weißen Jurakalkstein aus dem Verwitterungshorizont der schwäbischen Alb und legte diese sorgsam als Grundlage des Straßenkörpers an Für den Bau der Alblimes-Straße verwendete man den anstehenden weißen Jurakalkstein aus dem Verwitterungshorizont der schwäbischen Alb und legte diese sorgsam als Grundlage des Straßenkörpers an 4/8 -
Susanne Barthel, fodilus GmbHIm Umfeld der Alblimes-Straße finden sich zahlreiche vorrömische Siedlungsspuren, wie hier eine Urne der späten Bronzezeit, die teilweise unter der Alblimes-Straße angetroffen wurde. Eine Mitarbeiterin der Fachfirma fodilus GmbH legt die neben der Römerstraße liegende spätbronzezeitliche Bestattungsurne frei. Im Umfeld der Alblimes-Straße finden sich zahlreiche vorrömische Siedlungsspuren, wie hier eine Urne der späten Bronzezeit, die teilweise unter der Alblimes-Straße angetroffen wurde. Eine Mitarbeiterin der Fachfirma fodilus GmbH legt die neben der Römerstraße liegende spätbronzezeitliche Bestattungsurne frei. 5/8 -
Kathrin Conrad, fodilus GmbHEine Bronzemünze (unrestauriert, 1 Dupondius = ½ Sesterz) aus dem Bereich der römischen Straße. Schemenhaft ist auf der Vorderseite (rechts) das Abbild eines Kaisers (vermutlich Kaiser Domitian) zu erkennen. Eine Bronzemünze (unrestauriert, 1 Dupondius = ½ Sesterz) aus dem Bereich der römischen Straße. Schemenhaft ist auf der Vorderseite (rechts) das Abbild eines Kaisers (vermutlich Kaiser Domitian) zu erkennen. 6/8 -
Kathrin Conrad, fodilus GmbHFunde von römischen Schuhnägeln (Eisen, noch unrestauriert). Foto: Kathrin Conrad, fodilus GmbH Funde von römischen Schuhnägeln (Eisen, noch unrestauriert). Foto: Kathrin Conrad, fodilus GmbH 7/8 -
Kathrin Conrad, fodilus GmbHEine bronzezeitliche Rollenkopfnadel aus dem Bereich der Straße, die aus der Urne beim römischen Straßenbau aus der Urne gelöst wurde. Eine bronzezeitliche Rollenkopfnadel aus dem Bereich der Straße, die aus der Urne beim römischen Straßenbau aus der Urne gelöst wurde. 8/8
Wo künftig der neue Albaufstieg verläuft, befand sich vor rund 2.000 Jahren bereits eine der wichtigsten römischen Straßen Südwestdeutschlands. Bei Untersuchungen haben Archäologinnen und Archäologen jetzt ein Teilstück der sogenannten „Alblimes-Straße“ freigelegt. Am 29. Juli 2026 gewährte das Landesamt für Denkmalpflege Einblicke in die Ausgrabungen.