Lesezeit:
Medizinische Referentin / Medizinischer Referent (w/m/d) für die medizinisch-fachliche Prüfung und Bewertung ausländischer ärztlicher Berufsqualifikationen
Im Referat 98 - Landesanerkennungsstelle für Gesundheitsberufe - ist eine Stelle zu besetzen
Bewerbungsfrist: 14.06.2026
Lesezeit:
Stellenausschreibung
Die Aufgaben des Regierungspräsidiums sind so vielfältig wie die Menschen, die im Regierungsbezirk Stuttgart leben. Sie möchten diese Vielfalt der Verwaltung in einer der größten Mittelbehörden Deutschlands mit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kennenlernen? Werden Sie Teil des Teams!
Medizinische Referentin / Medizinischer Referent (w/m/d)
für die medizinisch-fachliche Prüfung und Bewertung ausländischer ärztlicher Berufsqualifikationen
Besoldungsgruppe A 15
zum frühestmöglichen Zeitpunkt
Informationen zum Regierungspräsidium Stuttgart finden Sie hier.
Die Landesanerkennungsstelle für Gesundheitsberufe ist die zentrale Anlaufstelle in Baden-Württemberg für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Gesundheitsberufen. Unsere Arbeit wirkt unmittelbar – für die Zukunft der Gesundheitsversorgung und für die Menschen, die mit ihrer Qualifikation hier durchstarten möchten. Die Funktion der Medizinischen Referentin bzw. des Medizinischen Referenten ist im Sachgebiet 1 – Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in den akademischen Heilberufen – angesiedelt.
Dienstort ist Stuttgart.
Ihre Aufgaben im Referat 98, Landesanerkennungsstelle für Gesundheitsberufe:
- Fachliche Prüfung und Bewertung ausländischer ärztlicher Ausbildungen im Vergleich zum deutschen Medizinstudium
- Begutachtung von Einzelfällen zur Gleichwertigkeit der Ausbildung
- Monitoring der Verfahren und fachliche Qualitätssicherung
- Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium, der Landesärztekammer sowie den medizinischen Fakultäten
- Aufbau einer engen fachlichen Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern zur Vereinheitlichung von Bewertungsstandards
- Erstellung fachlich fundierter Stellungnahmen, auch in Reaktion auf parlamentarische Anfragen
- Strategische Weiterentwicklung des Anerkennungsverfahrens
Änderungen des Aufgabengebiets bleiben vorbehalten
Wir setzen voraus:
- Abgeschlossenes Medizinstudium in Deutschland mit deutscher Approbation als Ärztin/Arzt
- Abgeschlossene Facharztausbildung in einem klinischen Fachgebiet
- Mehrjährige Berufserfahrung in der klinischen Patientenversorgung mit fundierter Kenntnis der ärztlichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland
- Analytisches Denkvermögen und die Fähigkeit zur strukturierten Bewertung medizinischer Sachverhalte
- Entscheidungsfreude und selbstständige Arbeitsweise
- Gute Kommunikationsfähigkeiten und Offenheit für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Fachgremien
Von Vorteil sind:
- Erfahrung in der Bewertung ausländischer medizinischer Ausbildungen oder im Bereich medizinischer Gutachten
- Kenntnisse im Verwaltungsrecht, insbesondere im Bereich des Berufsrechts der Heilberufe
- Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden, Ärztekammern, Hochschulen oder anderen medizinischen Institutionen
- Interesse an Digitalisierung und Prozessoptimierung in der öffentlichen Verwaltung
Wir bieten Ihnen:
- Eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit im Team
- Die Möglichkeit der kreativen Mitgestaltung in einer modernen Verwaltung
- Vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten
- Eine ausgewogene Work-Life-Balance
- Ein modernes betriebliches Gesundheitsmanagement mit attraktiven Angeboten
- Firmenfitness über eine Betriebsmitgliedschaft (zu vergünstigten Konditionen) bei einer Fitnessplattform
- Zuschuss für den ÖPNV (JobTicket-BW)
- Eine sehr gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf / flexible Arbeitszeitmodelle
Ihre Bezahlung:
Die Funktion der Medizinischen Referentin bzw. des Medizinischen Referenten ist nach Besoldungsgruppe A 15 bewertet. Bei einer Besetzung im tariflichen Beschäftigungsverhältnis kann die Vergütung bei Vorliegen aller persönlichen und tarifrechtlichen Voraussetzungen bis zu Entgeltgruppe 14 bzw. 15 (bei abgeschlossener einschlägiger Facharztausbildung) TV-L erfolgen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Bitte bewerben Sie sich unter der Angabe der Kennziffer 26051 bis spätestens 14.06.2026 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsverfahren: Online-Bewerbungsportal.
Bewerbungen per E-Mail oder in Papierform können leider nicht berücksichtigt werden.
Haben Sie noch Fragen?
Für Rückfragen stehen Ihnen gerne Franziska Allgaier, Referat 12, 0711 904-11252, Franziska.Allgaier@rps.bwl.de, oder bei Fragen zum Aufgabengebiet Frau Andrea Heyne, Referat 98, 0711 904-39200, Andrea.Heyne@rps.bwl.de, zur Verfügung.
Weitere Hinweise
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt im Beamtenverhältnis 41 Stunden, im tariflichen Beschäftigungsverhältnis 39,5.
Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.
Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden ausdrücklich begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.
Die Information zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erhalten Sie unter Informationen gem. Art.13 DSGVO zum Datenschutz bei Stellenausschreibungen