Zum Inhaltsbereich Zur Hauptnavigation

B 29 Rombachtunnel

Zahlen & Fakten

Planungsstand: Entwurfsplanung
Vorhabenträger: Bund
Kosten: ca. 34,5 Mio € brutto
Möglicher Baubeginn: vrsl. 2029
Bauwerksdaten:
Gesamtlänge (Tunnel): rd. 870 m
Gesamtlänge (Nord-Trog): rd. 440 m
Fahrbahnlänge (außerhalb Tunnel): rd. 1.000 m

Aktueller Stand des Verfahrens

Die Maßnahme befindet sich derzeit in der Entwurfsplanungsphase. 
Vorabmaßnahme zum Austausch der Strahlventilatoren ist für 03/2027 geplant.

Das Projekt

Der B 29 Rombachtunnel in Aalen weist aufgrund seines Alters einen umfassenden Sanierungs- und Erneuerungsbedarf auf. Die bestehende bauliche und technische Ausstattung entspricht teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen und aktuellen Regelwerken.

Daher ist eine Bauwerkssanierung, die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitstechnik sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Selbstrettung und Barrierefreiheit vorgesehen. Aufgrund von Chlorideinträgen sind Betoninstandsetzungsarbeiten erforderlich. Zudem wird das bestehende Betriebsgebäude, sowie die Fluchttreppenhäuser den zukünftigen Anforderungen angepasst bzw. neu errichtet.

Sicherstellung der baulichen Sicherheit:
Durch die Betoninstandsetzung und die Beseitigung bestehender Schäden und Mängel soll die dauerhafte Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit des Bauwerks gewährleistet werden.

Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitstechnik:
Die technische Ausstattung des Tunnels wird entsprechend den aktuellen Anforderungen und gemäß RE-ING, ZTV-ING und EABT-80/100 erneuert und modernisiert.

Verbesserung der Betriebssicherheit:
Durch die Erneuerung der betriebstechnischen Ausstattung sowie die Berücksichtigung der Belange behinderter Personen soll ein sicherer und zeitgemäßer Tunnelbetrieb gewährleistet werden.

Neubau des Betriebsgebäudes:
Mit dem Neubau des Betriebsgebäudes werden die erforderlichen baulichen Voraussetzungen für den zukünftigen Tunnelbetrieb geschaffen.

Die Anforderungen an die Sicherheit von Straßentunneln ist in den letzten Jahren gestiegen. Daher ist es notwendig, die bestehende Ausstattung des Rombachtunnels an die aktuell geltenden Regelwerke und Sicherheitsvorgaben anzupassen. Ziel ist es, die bauliche und betriebliche Sicherheit des Tunnels nachhaltig zu verbessern und einen zeitgemäßen, sicheren Tunnelbetrieb zu gewährleisten.

  • Notgehwege werden für eine barrierearme Selbstrettung angepasst
  • Löschwasserleitung einschließlich Löschwasserbecken werden hergestellt
  • Überdruckbelüftung wird installiert
  • Fluchttreppenhäuser saniert bzw. neugebaut
  • Betriebsgebäude wird erweitert
  • betriebstechnische Ausstattung wird umfassend erneuert (zentrale Leittechnik, Video-, Lautsprecher- und Kameratechnik sowie die Lüftungs- und Brandmeldeanlage)
  • vorhandene Strahlventilatoren werden ersetzt
  • Beleuchtungs- und Notbeleuchtungsanlagen erneuert
  • Digitalfunk für Rettungsdienste wird eingerichtet
  • Verkehrszeichenanlage wird instandgesetzt bzw. erneuert
  • umfassende Bauwerkssanierung
  • bituminösen Tragschichten im Tunnel und in den Tunnelvorfeldern werden erneuert

Damit werden sowohl die bauliche Substanz als auch die Betriebs- und Sicherheitstechnik des Rombachtunnels an die heutigen Anforderungen angepasst und die Voraussetzungen für einen sicheren, zuverlässigen und dauerhaften Betrieb geschaffen.

Das VgV-Verfahren zur Vergabe der Planungsleistungen ist abgeschlossen. Die Planungen befinden sich derzeit in der Leistungsphase 4 (Bautechnik) bzw. Leistungsphase 3 (Betriebstechnik). Parallel werden mögliche Verkehrsführungskonzepte und Umleitungsstrecken untersucht.

Darüber hinaus wird die Planung einer PV-Anlage vorbereitet. Die erforderlichen umwelt- und landschaftsplanerischen Belange werden untersucht. Die Kampfmitteluntersuchung hat begonnen.

Fachinformationen

Fachinformationen

Referat 47.2 – Baureferat Ost 
AussenstelleEll@rps.bwl.de