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B 10 Brücke über B 27, Bahn und Feldweg (Stuttgart-Zuffenhausen)

Zahlen & Fakten

Planungsstand: Vorplanung abgeschlossen, Vorzugsvariante vom BMVD im Juni 2025 bestätigt

Vorhabenträger: Bund

Kosten: Baukosten liegen laut Kostenschätzung der Vorzugsvariante bei ca. 64,3 Mio. € brutto 
(Angabe für beide Bauwerke:

  • BW 060 - 26,95 Mio. € und
  • BW 070 - 37,39 Mio. €) 

Möglicher Baubeginn: Voraussichtlich Ende 2030 

Aktueller Stand des Verfahrens:

Das Projekt befindet sich in der Entwurfsplanung (Lph 3).

Alle Baugrunderkundungen sind abgeschlossen. Es fanden seit November 2025 bereits mehrere Erkundungen statt. Alle Erkundungsarbeiten wurden im Februar 2026 abgeschlossen.

Das Projekt

Bei der Brücke B10 über die B27, die DB und einen Wirtschaftsweg in Stuttgart-Zuffenhausen handelt es sich um zwei Bauwerke, die zusammen umgesetzt werden sollen. 

Nördlich des Stuttgarter Stadtteils Zuffenhausen zweigt stadtauswärts die B 10 Richtung Korntal-Münchingen von der B 27 Richtung Ludwigsburg ab. Das hierfür benötigte Überführungsbauwerk kreuzt neben der B 27 eine Gleisanlage der Deutschen Bahn und eine Gemeindestraße. Durch das benachbarte Schwesternbauwerk wird die Einmündung der B 10 in die B 27 stadteinwärts realisiert. Beide Brückenbauwerke wurden im Jahr 1975 im Zuge des Neubaus der B10 mit einer Länge von 213,97m sowie 377,55m als Balkenbrücken mit Hohlkastenquerschnitt aus wetterfestem Stahl errichtet.

Die beiden Brückenbauwerke wurden bei der letzten Hauptprüfung mit jeweils einer Zustandsnote von 3,5 bewertet („nicht ausreichend“). Durch eine Sanierung der Brücken kann nur eine temporäre Sicherstellung einer ausreichenden Tragfähigkeit erreicht werden. Vor diesem Hintergrund umfasst das Bauvorhaben den Ersatz der bestehenden Brückenbauwerke durch einen Neubau an gleicher Stelle. Um den Einfluss der Baumaßnahme auf den Individualverkehr zu minimieren, sollen der Ersatzneubau der Brücken zeitlich versetzt erfolgen.

Aufrechterhaltung und Instandsetzung der Infrastruktur

  • Bauzeitliche Umverlegung des Verkehrs auf das jeweilige nicht im Bau befindliche Teilbauwerk
  • Rückbau des Überbaus voraussichtlich mittels einer Kombination aus Taktschiebeverfahren und Krandemontage. Rückbau der Unterbauten inkl. Gründung
  • Herstellung einer Verbundhohlkastenbrücken mittels Taktschiebeverfahren und Kranmontage
  • Analoger Ablauf für das Schwesterbauwerk
  • Grundlagenermittlung im Januar 2025 abgeschlossen
  • Durchführung von Vermessung ist erfolgt
  • Vorplanung im Juni 2025 abgeschlossen
  • Erste Baugrunderkundungen im November 2025 abgeschlossen
  • Weitere Baugrunderkundungen im Dezember 2025 abgeschlossen  
  • Weitere Baugrunderkundungen im Januar 2026 abgeschlossen
  • Abschließenden Baugrunderkundungen im Februar 2026 abgeschlossen