B27: Körschtalbrücke / Ost (Stuttgart-Möhringen)
Zahlen & Fakten
Planungsstand: Ende der Vorplanung, Vorzugsvariante wurde Anfang Juni 2025 definiert
Vorhabenträger: Bund
Kosten: Baukosten (beide Teilbauwerke) liegen laut Kostenschätzung der Vorzugsvariante bei ca. 34,9 Mio. € (brutto) beide Bauwerke (jeweils 17,47 Mio. €)
Möglicher Baubeginn: Frühestens 2028
Aktueller Stand des Verfahrens:
Das Projekt befindet sich in der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3).
Die Baugrunderkundungen dauern bis voraussichtlich 10. März an.
Das Projekt
Bei der Körschtalbrücke handelt es sich um zwei Bauwerke, die zusammen umgesetzt werden sollen.
Ca. 1,5 km nördlich der A8 wird die Bundesstraße 27 anhand eines 8-Feld-Spannbeton-Brückenbauwerks über die Schelmenwasenstraße bzw. Kurt-Schumacher-Straße, die Körschwiesen sowie einen Feldweg und den Fluss Körsch überführt. Unter dem Bauwerk befindet sich ein FFH-Gebiet. Im Bereich der Körsch sind unter der Brücke ein Offenland- und Waldbiotop. Die Brückenbauwerke wurde im Jahr 1964 mit jeweils einer Gesamtlänge von 287,00m als zwei getrennte Teilbauwerke errichtet.
Die beiden Brückenbauwerke wurden bei der letzten Hauptprüfung mit Zustandsnoten von 2,8 und 2,7 bewertet. Der Traglastindex beträgt für beide Bauwerke V.
In den vergangenen Jahren haben sich an den Brückenbauwerken zunehmend strukturelle Defizite gezeigt. Aus statischer Sicht erfüllen die beiden Teilbauwerke die heutigen Anforderungen – insbesondere im Hinblick auf gestiegene Achslasten und den wachsenden Anteil des Schwerverkehrs – nicht mehr. Eine Verstärkung bzw. Instandsetzung des Tragwerks wurde sowohl unter technischen als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft und als nicht zielführend bewertet. Aus diesem Grund werden beide Teilbauwerke ersatzneugebaut.
Aufrechterhaltung und Instandsetzung der Infrastruktur
- Methode des Rückbaus befinden sich noch in der Festlegung
- Umverlegung des Verkehrs auf das jeweils andere Teilbauwerk vorgesehen
- Anpassung des 8-Feld-Bauwerks auf ein 5-Feld-Bauwerk geplant (Veränderung der Stützenstandorte)
- Herstellung eines 5-feldrigen, in Längsrichtung vorgespannten, einzelligen Spannbeton-Hohlkasten geplant
- Grundlagenermittlung im Januar 2025 abgeschlossen
- Durchführung von Vermessung ist erfolgt
- Vorplanung im Juni 2025 abgeschlossen
- Erste Baugrunderkundungen im November 2025 abgeschlossen
Informieren Sie sich
Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert.
Land erneuert 31 Brücken mit einem Auftrag: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (08.10.2025)
Baugrunderkundungen Körschtalbrücken S-Möhringen verzögern sich (27.02.2026)
Die Medienmitteilungen zu den Baugrunderkundungen können Sie unter folgenden Links abrufen:
Erkundungsbohrungen vom 17. November bis voraussichtlich 21. November 2025
Erkundungsbohrungen vom 19. Januar bis voraussichtlich 23. Januar 2026
Anpassung der Ausführungszeiten der Erkundungsbohrungen
Verlängerung der Erkundungsbohrungen unterhalb der Brücken bis 10. März 2026